Stadt checkt Straßen mit Laser – Aus Erhebung muss Handeln folgen

| Planung

Durchweg positiv sieht die SPD-Fraktion das neue WBO-Projekt, den Straßenzustand mit einem Laser zu checken und die Ergebnisse für die weiteren Planungen zu nutzen. „Wir brauchen dringend ein Straßenzustandskataster, damit wir die zur Verfügung stehenden Mittel optimal einsetzen können“, erklärt Ulrich Real, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Rückblick: In der Sitzung des Planungsausschusses im Dezember 2020 legte die Verwaltung die Prüfungsergebnisse der Gemeindeprüfungsanstalt NRW vor. Ein vernichtendes Ergebnis für die Stadtverwaltung mit Blick auf ihre Verkehrsflächen. Real zitiert, was in diesem Bericht steht: „Besonders kritisch ist, dass die Stadt Oberhausen keine Kenntnis über den tatsächlichen Zustand ihrer Verkehrsflächen hat.“ „Wer nichts weiß, kann auch nicht handeln“, ist sich Real sicher.

Daher findet das Projekt breite Zustimmung bei der SPD in Oberhausen. Verwaltung und Politik sind jetzt sprach- und handlungsfähig gegenüber den Klagen aus der Bürgerschaft. Wenn es jetzt noch gelingt, dass Erhalt, Reparatur und Erneuerung unserer Verkehrsflächen auch umgesetzt werden, sehen wir hier einen Gewinn für unsere Stadt.

Abschließend erklärt Real: „Ich würde mich freuen, wenn die Verwaltung aus diesem Zustandskataster selbstständiges Handeln ableiten wird. Das erspart unserer Bürgerschaft nerviges Anrufen bei Hotlines, um auf den Zustand von Straßenabschnitten hinzuweisen.“

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