SPD begrüßt neuen Anlauf für Zechenareal

| Planung

Arbeit, Leben, Wohnen und Kultur unter ökologischen Gesichtspunkten vereint - in Sterkrade kann ein starkes Quartier entstehen

Dass es bei der Entwicklung des Geländes der Zeche Sterkrade nun einen neuen Anlauf gibt, begrüßt Ulrich Real, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Schon 2007 hatte der Rat hier einen Aufstellungsbeschluss gefasst, dessen grundsätzliche Planungsziele auch heute noch von elementarer Bedeutung sind. Dazu zählen im Wesentlichen die Entwicklung eines durchgrünten Wohnbereiches, die Einbindung in einen geplanten Grünzug einschließlich der Renaturierung des verrohrten Alsbaches sowie die Sicherung und Einbindung des denkmalgeschützten Förderturms.

„Bei der weiteren Entwicklung dieses Geländes können die Ergebnisse des Schlaun-Wettbewerbs sicherlich wichtige Hinweise geben“, ist sich Real sicher. Immerhin haben die Ergebnisse in der Bezirksvertretung Sterkrade große Anerkennung erfahren. Dass jetzt schon Pläne in der Schublade liegen sieht Real positiv und erinnert an das Ziel des Ideenwettbewerbes, auf der 36,3 Hektar großen ehemaligen Zechenfläche ein lebendiges Quartier zu entwickeln. Das Quartier sollte dabei alle Funktionen eines Stadtteils erfüllen und eine Nutzungsmischung aus Gewerbe, Wohnen und Dienstleistung beinhalten, sowie eine Verbindung über die trennende Bahnlinie zum Volkspark und zur Innenstadt Sterkrade schaffen. „Wir kramen nicht in Schubladen, sondern wir können Pläne weiterentwickeln“, ergänzt Real mit Blick auf die Gespräche zwischen Stadt und RAG Montan Immobilien.

„Gerade unter ökologischen Gesichtspunkten besteht hier die Möglichkeit, Arbeit, Wohnen und Leben sowie Kultur miteinander zu verbinden und den Verkehr auf ein notwendiges Muss zu beschränken“, erklärt Real und hofft auf die nächsten Schritte.

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Ulrich Real, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, ist erfreut, dass sich rund um den alten Förderturm der Zeche Sterkrade endlich bald etwas tun könnte.