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News

23.04.2016

Immer noch präsent. Immer noch dankbar.

Von links nach rechts: Wolfgang Große Brömer, Stefan Zimkeit, Michael Groschek, Burkhard Drescher, Kirsten Oberste-Kleinbeck, Olaf Rabsilber, Dirk Vöpel, Sonja Bongers, Klaus Wehling

Zum 80. Geburtstag legten die Spitzen des SPD-Unterbezirks und der SPD-Ratsfraktion Oberhausen einen Kranz an Heinz Schleußers Grab nieder

 

 

 

 

 

80 Jahre alt wäre Heinz Schleußer am Mittwoch dieser Woche geworden. Leider war ihm, der viele Jahrzehnte die Geschicke seiner und unserer Heimatstadt entscheidend und zu ihrem Wohle mitgeprägt hat, nicht vergönnt, nach der aktiven Zeit in der Politik ein etwas ruhigeres Leben als Privatmann zu verbringen, denn im Juli 2000 verstarb Schleußer an den Folgen einer schweren Krebserkrankung.

Am Donnerstag versammelten sich neben dem Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Oberhausen, Dirk Vöpel MdB und der SPD-Ratsfraktion, Wolfgang Große Brömer MdL auch zahlreiche Weggefährten aus den vergangenen Jahrzehnten, unter ihnen die ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, Burkhard Drescher und Klaus Wehling.

Der Lebenslauf  von Heinz Schleußer ist Ausdruck eines schaffensreichen Arbeits- und Politikerleben. Als Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Oberhausen von 1969 bis 1987, als Stv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion (ab 1975) und als deren Vorsitzender (von 1979 bis 1988) prägte er die Geschicke unserer Stadt in Jahren des wirtschaftlichen Umbruchs entscheidend mit.

Seit 1975 Mitglied des Landtags, war er als Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen von 1988 bis 2000 - erst unter Johannes Rau und in den letzten beiden Jahren unter Wolfgang Clement eine der tragenden und herausragenden Persönlichkeiten der Landespolitik in NRW.

Seit 1957 Mitglied der SPD, übernahm Schleußer auch hier für viele Jahrzehnte herausragende Positionen, die ihn zum Rückgrat der SPD in Oberhausen und der SPD in Nordrhein-Westfalen machten. Seit 1972 gehörte er dem Vorstand des organisationsstarken SPD-Bezirks Niederrhein an, dessen Vorsitzender er von 1982 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bezirksvorstand im Jahre 1998 war. 

Viele der Anwesenden erinnerten sich an ihre letzte Begegnung mit Heinz Schleußer, daran, wie und wo sie von seinem Ableben erfuhren oder dass sie zu den Sargträgern gehörten.

„Heinz Schleußer hat Oberhausen geprägt. Er verdient es, im politischen Bewusstsein unserer Stadt auch heute noch präsent zu sein.“ so der Vorsitzende der Oberhausener SPD, Dirk Vöpel zum Abschluss der Kranzniederlegung.


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